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Webshop & Speisekarte

Online-Bestellsystem für die Pizzeria: worauf es wirklich ankommt

Eine Pizzeria-Karte sieht einfach aus und ist für ein Bestellsystem eine der anspruchsvollsten. Drei Größen, zwanzig Extras, Aufpreise je Größe und ein voller Freitagabend: Darauf muss das System vorbereitet sein.

Beispielansicht eines Pizzeria-Webshops auf Computer, Tablet und Smartphone
Beispielansicht: Auf dem Smartphone muss die Wahl von Größe und Extras genauso schnell gehen wie am Computer.
Worauf es ankommt

Prüfen Sie jedes System mit Ihrer eigenen Karte: eine Pizza in jeder Größe mit Extras, eine Lieferung an den Rand Ihres Gebiets und den Bon, den Ihre Küche daraus bekommt.

Wer eine Pizzeria führt, kennt die Fragen am Telefon: „Welche Größe?“, „Mit Peperoni, aber ohne Zwiebeln?“, „Liefern Sie bis in die Neubausiedlung?“. Ein Online-Bestellsystem muss genau diese Fragen stellen – in der richtigen Reihenfolge, mit den richtigen Preisen und ohne dass der Gast aufgibt. Die folgenden Punkte helfen Ihnen, Systeme im Gespräch zu vergleichen.

Größen und Extras mit Preisen je Größe

Das wichtigste Merkmal eines Pizzeria-Shops ist die Kombination aus Größe und Extra. Ein Beispiel: Extra Käse kostet auf der 26-cm-Pizza 1,00 €, auf der 32-cm-Pizza 1,50 € und auf der Familienpizza 2,50 €. Kann ein System nur einen festen Aufpreis je Extra hinterlegen, müssen Sie sich entscheiden: Entweder Sie verschenken Geld bei der großen Pizza, oder kleine Bestellungen werden zu teuer.

Fragen Sie deshalb konkret:

  • Lassen sich Aufpreise je Größe hinterlegen, und zwar für jedes Extra einzeln?
  • Gibt es Grenzen, etwa „höchstens fünf Extras“ oder „zwei Beläge inklusive“?
  • Kann der Gast Zutaten abwählen, ohne dass der Preis sinkt?
  • Wie schnell ändern Sie im Alltag einen Preis – selbst oder per Auftrag?

Wie sich eine solche Auswahl für Gäste anfühlt, können Sie in unserer Demo-Bestellung ausprobieren: Pizza Margherita in drei Größen, Extras mit Preisen je Größe, Warenkorb und Küchenbon.

Sonderfälle, die nicht jedes System kann

Manche Wünsche gehören in einer Pizzeria zum Alltag, sind aber keine Standardfunktion jedes Bestellsystems. Lassen Sie sich diese Fälle zeigen, statt sie auf einer Funktionsliste abzuhaken:

  • Halb und halb: eine Familienpizza mit zwei Belägen. Wie wird der Preis berechnet, und wie sieht das auf dem Bon aus?
  • Menüs: Pizza, Salat und Getränk zum Festpreis, mit Pflichtauswahl beim Dressing und beim Getränk.
  • Mittagsangebote: Artikel, die nur zu bestimmten Zeiten bestellbar sind.
  • Hinweise: „gut durchgebacken“ oder „bitte in Stücke schneiden“. Wo kann der Gast das eingeben, und erscheint es auf dem Bon bei der richtigen Pizza?

Wenn ein Sonderfall nicht geht, ist das kein Ausschlusskriterium. Sie sollten es aber vor dem Vertrag wissen und entscheiden, ob Sie die Karte anpassen.

Liefergebiet, Mindestbestellwert und Liefergebühr

Pizzerien liefern oft in mehrere Orte mit unterschiedlicher Entfernung. Ein gutes System bildet das mit Zonen ab: Im Nahbereich gilt ein niedriger Mindestbestellwert, im nächsten Ort ein höherer oder eine Liefergebühr. Prüfen Sie, ob die Zonen auf einer Karte eingezeichnet werden oder nur über Postleitzahlen laufen. Postleitzahlen sind auf dem Land oft zu grob, weil ein Gebiet mehrere Dörfer in sehr unterschiedlicher Entfernung umfasst.

Wie Fahrzeit, Zonen und Mindestbestellwert zusammenhängen, zeigt der Beitrag Liefergebiet und Lieferkosten festlegen.

Der Freitagabend: Annahme und Küchenbon

Am Freitagabend entscheidet sich, ob ein Bestellsystem im Alltag funktioniert. Neue Bestellungen müssen auffallen, auch wenn der Ofen läuft und das Telefon klingelt. Danach muss die Bestellung schnell angenommen und mit einer realistischen Zeit bestätigt werden – ohne dass jemand tippt oder abschreibt.

Achten Sie besonders auf den Bon. Er sollte die Pizza groß und die Größe deutlich zeigen, darunter jedes Extra und jede Abwahl einzeln. Lieferungen und Abholungen müssen auf den ersten Blick unterscheidbar sein. Lassen Sie jemanden aus der Küche einen Testbon lesen: Versteht er die Bestellung ohne Rückfrage, ist das System brauchbar. Was Tablet, Bondrucker und Kasse dabei leisten, beschreibt der Beitrag Kasse, Tablet und Bondrucker.

Was ein Bestellsystem kostet

Die Preismodelle unterscheiden sich stark: Provision pro Bestellung, Monatsgebühr, kostenloser Grundtarif mit bezahlten Zusatzfunktionen oder eine Mischung. Vergleichen Sie deshalb immer zwölf Monate und denselben Umsatz. Dazu gehören die Geräte für Annahme und Druck sowie die Zeit für die Einrichtung Ihrer Karte.

Bei Lieferfrei kostet das Startpaket einmalig 750 €, danach zahlen Sie 119 € im Monat, jeweils inklusive MwSt. und bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit. Website mit Webshop, Tablet als Terminal, Bondrucker und 5.000 Flyer sind im Startpaket enthalten. Auf Direktbestellungen fällt keine Provision an. Gebühren für Online-Zahlung berechnet der jeweilige Zahlungsdienst. Alle Leistungen und die Garantie finden Sie auf der Preisseite.

So testen Sie vor der Entscheidung

Bestellen Sie in jedem System, das Sie ernsthaft vergleichen, mindestens drei Pizzen aus Ihrer echten Karte:

  1. Zwei gleiche Pizzen in derselben Größe, aber mit unterschiedlichen Extras.
  2. Eine Familienpizza mit drei Extras und einem Hinweis an die Küche.
  3. Eine Lieferung an eine Adresse am Rand Ihres Gebiets, knapp über dem Mindestbestellwert.

Danach vergleichen Sie Warenkorb, Bestätigung für den Gast und Küchenbon. Eine ausführlichere Abnahmematrix finden Sie in den vier Testbestellungen vor der Entscheidung.

Über diesen Beitrag

Lieferfrei plant und betreut Restaurant-Webshops mit Bestellterminal und Bondrucker. Die Hinweise dienen der Vorbereitung Ihres Betriebs. Konkrete Funktionen und Leistungen stimmen wir vor der Einrichtung ab.

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