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Webshop & Speisekarte

Online-Bestellsystem für Döner und Imbiss: der Praxis-Check

Am Tresen fragt Ihr Team in Sekunden nach Brot, Soße und Schärfe. Online muss das Bestellsystem diese Fragen stellen – vollständig, schnell und so, dass am Spieß niemand rätseln muss.

Webshop von Cappeler Döner & Pizzahaus auf Computer, Tablet und Smartphone
Projektbeispiel: Cappeler Döner & Pizzahaus. Döner, Pizza und Beilagen in einem eigenen Webshop.
Worauf es ankommt

Ein Döner-Shop steht und fällt mit der Pflichtauswahl. Jede Frage, die Ihr Team am Tresen stellt, muss der Shop vor dem Bezahlen stellen – und auf dem Bon beantworten.

Ein Döner hat wenige Zutaten und viele Möglichkeiten. Brot oder Teller, Kalb oder Hähnchen, Knoblauch- oder Kräutersoße, scharf oder nicht, ohne Zwiebeln. Am Tresen ist das Routine. In einem Online-Bestellsystem wird jede dieser Fragen zu einer Regel, die jemand anlegen muss. Fehlt eine davon, ruft Ihr Team zurück oder rät. Beides kostet in der Mittagspause Zeit, die niemand hat.

Die Pflichtfragen: Brot, Fleisch, Soße

Die meisten Döner-Bestellungen brauchen eine Antwort auf drei Fragen. Ein gutes System stellt sie als Pflichtauswahl: Der Gast kann den Artikel erst in den Warenkorb legen, wenn er gewählt hat. Prüfen Sie bei jedem Anbieter:

  • Lässt sich eine Auswahl als Pflicht markieren, mit genau einer oder mehreren Optionen?
  • Kann eine Option einen Aufpreis haben, etwa Hähnchen statt Kalb oder eine zweite Soße?
  • Lässt sich eine Auswahlgruppe für mehrere Artikel verwenden? Sonst pflegen Sie dieselbe Soßenliste für Döner, Dürüm und Teller dreimal.

Die Reihenfolge zählt ebenfalls. Gäste denken in der Logik Ihres Tresens: erst das Brot, dann das Fleisch, dann Salat und Soße. Fragt der Shop in anderer Reihenfolge, wird die Bestellung unnötig umständlich.

Abwahlen, Schärfe und Extras

„Ohne Zwiebeln“ und „extra scharf“ sind die häufigsten Wünsche. Sie sollten mit einem Fingertipp gehen und nicht in einem freien Textfeld landen, das in der Küche jemand entziffern muss. Unterscheiden Sie dabei drei Arten:

  • Abwahlen ohne Preisänderung: ohne Zwiebeln, ohne Tomaten, ohne Rotkohl.
  • Optionen ohne Aufpreis: Schärfe in zwei oder drei Stufen.
  • Extras mit Aufpreis: Schafskäse, extra Fleisch, Pommes im Brot.

Ein freies Hinweisfeld bleibt sinnvoll, aber nur für echte Sonderfälle. Je weniger dort steht, desto weniger wird übersehen.

Menüs und Kombiangebote

Döner mit Pommes und Getränk zum Festpreis ist im Imbiss Standard. Für das Bestellsystem besteht ein Menü aus mehreren Pflichtauswahlen: der Döner mit allen Fragen von oben, die Beilage und das Getränk aus einer festgelegten Liste. Prüfen Sie, ob der Gast im Menü dieselben Abwahlen und Extras bekommt wie beim einzelnen Döner, und ob das Menü auf dem Bon als zusammenhängende Bestellung erscheint.

Mittagspause und Abholung

Viele Imbisse leben von der Mittagspause. Gäste bestellen vom Büro oder der Baustelle aus und holen um 12:15 Uhr ab. Dafür braucht das System eine Abholzeit, die zur Küche passt: Kann der Gast eine Uhrzeit wählen? Können Sie die Vorlaufzeit erhöhen, wenn es voll wird? Lässt sich die Online-Bestellung kurz pausieren, wenn die Schlange bis zur Tür steht?

Nicht jeder Imbiss liefert. Ein Webshop nur für Abholung ist eine vollwertige Lösung: Gäste warten nicht in der Schlange, und Ihr Team bereitet in Ruhe vor. Wer später liefern möchte, ergänzt Liefergebiet und Mindestbestellwert.

Der Bon am Spieß

Am Spieß arbeitet man mit fettigen Handschuhen und wenig Zeit. Der Bon muss deshalb ohne Anfassen lesbar sein: Artikel groß, darunter Brot, Fleisch und Soße, dann Abwahlen und Extras. Abholzeit und Name stehen oben, damit die Tüte dem richtigen Gast gegeben wird. Lassen Sie Ihr Team einen Testbon bewerten, bevor Sie sich entscheiden. Was es zum Unterschied zwischen Tablet, Bondrucker und Kasse zu wissen gibt, steht im Beitrag Kasse, Tablet und Bondrucker.

Kosten im Imbiss realistisch rechnen

Im Imbiss sind die Bons klein, aber zahlreich. Bei einer Provision pro Bestellung wirkt jeder Prozentpunkt bei jeder Mittagsbestellung. Ein fester Monatspreis lohnt sich dagegen ab einem bestimmten Online-Umsatz. Bei Lieferfrei kostet das Startpaket einmalig 750 € und danach 119 € im Monat, inklusive MwSt. und bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit. Tablet, Bondrucker und 5.000 Flyer sind im Startpaket enthalten, eine Provision auf Direktbestellungen fällt nicht an. Ob sich das für Ihren Umsatz rechnet, zeigt der Kostenrechner.

Checkliste für den Test

  1. Einen Döner ohne Soßenwahl in den Warenkorb legen. Lässt der Shop das zu, fehlt eine Pflichtauswahl.
  2. Einen Dürüm mit Hähnchen, zwei Soßen, extra scharf und ohne Zwiebeln bestellen. Stimmen Preis und Bon?
  3. Ein Menü mit Pommes und Getränk bestellen und eine Abwahl im Döner setzen.
  4. Eine Abholung für eine Zeit in 20 Minuten aufgeben, während die Vorlaufzeit auf 30 Minuten steht.
  5. Den Bon am Arbeitsplatz aufhängen und fragen: Kann ihn jeder im Team ohne Rückfrage umsetzen?

Den Ablauf vom Warenkorb bis zum Küchenbon können Sie in unserer Demo-Bestellung nachvollziehen. Wie Döner- und Imbiss-Shops im echten Einsatz aussehen, zeigen Cappeler Döner & Pizzahaus, Diyar Kebap und Deluxe Döner unter unseren Referenzen.

Über diesen Beitrag

Lieferfrei plant und betreut Restaurant-Webshops mit Bestellterminal und Bondrucker. Die Hinweise dienen der Vorbereitung Ihres Betriebs. Konkrete Funktionen und Leistungen stimmen wir vor der Einrichtung ab.

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