Gäste erreichen
QR-Code für Restaurant-Bestellungen: vor dem Druck richtig testen
Ein QR-Code soll Gäste schnell in Ihre Speisekarte führen. Zieladresse, Druckqualität und Platzierung entscheiden darüber, ob das im Alltag funktioniert.

Scannen Sie einen Ausdruck in der vorgesehenen Größe und am späteren Einsatzort, nicht nur die Grafik am Bildschirm.
Der Code ist der Einstieg, nicht die Bestellung selbst. Nach dem Scan brauchen Gäste eine schnelle, mobile Speisekarte und verständliche Auswahlmöglichkeiten. Beginnen Sie deshalb mit dem Ziel und gestalten Sie erst danach Flyer oder Aufsteller.
Eine pflegbare Zieladresse wählen
Eine kurze Bestelladresse unter Ihrer eigenen Domain kann später auf einen neuen Shop weiterleiten. Ein direkt eingebetteter fremder Anbieterlink ist häufig weniger flexibel. Prüfen Sie vor dem Druck, wer das Ziel verwaltet und ob Sie es bei einem Wechsel ändern können.
Auch bei sogenannten dynamischen QR-Codes sollten Sie Vertragslaufzeit, Kosten und dauerhafte Erreichbarkeit des zwischengeschalteten Dienstes kennen. Der Hinweis „dynamisch“ bedeutet nicht automatisch, dass Sie die Zieladresse unabhängig vom Dienst kontrollieren.
Gut lesbar statt dekorativ gestalten
- Verwenden Sie einen deutlichen Kontrast zwischen Code und Hintergrund.
- Lassen Sie rund um den Code eine freie Ruhezone.
- Verzichten Sie auf störende Muster, starke Verzerrungen und unnötig große Logos im Code.
- Wählen Sie die Druckgröße passend zur Scanentfernung und Datenmenge.
- Schreiben Sie eine kurze Bestelladresse als Alternative daneben.
Es gibt keine universelle Druckgröße für jeden Einsatz. Ein Tischaufsteller wird anders gescannt als ein Hinweis im Schaufenster. Entscheidend ist der Test mit dem tatsächlichen Material, der vorgesehenen Entfernung und typischem Licht.
Dem Gast sagen, was sich öffnet
„Speisekarte öffnen“ und „Abholung bestellen“ vermitteln mehr als „Scan mich“. Der Hinweis muss zum Ziel passen. Ein Bestellversprechen, das nur in einer unübersichtlichen Startseite endet, erzeugt zusätzliche Sucharbeit.
Wählen Sie einen Ort, an dem ein Scan praktisch möglich ist: die eigene Speisekarte, ein Aufsteller an der Theke oder geeignetes eigenes Informationsmaterial. Vermeiden Sie schlecht beleuchtete, stark spiegelnde oder gekrümmte Flächen, wenn der Code dort unzuverlässig lesbar wird.
Die Druckfreigabe in fünf Schritten
- Originalgröße drucken. Auf dem vorgesehenen oder vergleichbaren Material.
- Mehrere Smartphones verwenden. Kamera öffnen und aus typischer Entfernung scannen.
- Ziel prüfen. Restaurantname, HTTPS und richtige Speisekarte kontrollieren.
- Auswahl durchspielen. Gericht, Extra und Abholung oder Lieferung testen.
- Freigabe dokumentieren. Zieladresse, Druckdatei und Testdatum festhalten.
Bei einer späteren Systemumstellung scannen Sie auch altes Material. Der Beitrag zum Ersetzen bestehender Bestelllinks erklärt den Unterschied zwischen einer eigenen Weiterleitung und einem fremden Link. Für das Ziel hinter dem Code hilft die Anleitung zur Online-Speisekarte.


