Für Partner und Agenturen
GloriaFood-Partner und Agenturen: Was Sie Ihren Kunden jetzt anbieten können
Wer GloriaFood als Agentur oder Händler unter eigenem Namen angeboten hat, verliert am 30. April 2027 nicht nur ein Produkt, sondern einen festen Grund für den Kontakt zum Restaurant. Drei Wege, wie Sie Ihre Kunden weiter betreuen.

Entscheiden Sie zuerst, wer künftig den Vertrag mit dem Restaurant hält. Davon hängen Preis, Support und Ihre Kundenbeziehung ab.
GloriaFood hat Agenturen, Webdesignern und Händlern ein Partnerprogramm angeboten: mit einem White-Label-Plan für den Verkauf unter eigenem Namen und mit monatlichen Margen und Provisionen. Für viele Partner war das ein bequemes Zusatzprodukt zur Website oder Kasse. Mit dem Ende des Dienstes am 30. April 2027 braucht jeder dieser Restaurantkunden einen neuen Bestellweg – und Sie eine Antwort auf die Frage, was Sie ihm anbieten.
Drei Wege für Ihr Angebot
1. Kunden an einen neuen Anbieter verweisen
Der geringste Aufwand: Sie empfehlen einen Anbieter, das Restaurant schließt selbst ab. Der Nachteil liegt auf der Hand. Vertrag, Support und Abrechnung laufen künftig ohne Sie. Bei der nächsten Frage zur Website ruft Ihr Kunde womöglich dort an.
2. Als Vertriebspartner empfehlen
Sie stellen den Kontakt her, der Anbieter übernimmt Beratung, Vertrag und Einrichtung. Sie bleiben im Gespräch, ohne Technik oder Support übernehmen zu müssen. Das passt, wenn Sie Restaurants gut kennen, aber keine eigenen Kapazitäten für Einrichtung und Pflege haben.
3. Unter eigenem Namen weiterverkaufen
Sie verkaufen den Webshop als Ihr Produkt, legen den Preis selbst fest und schließen den Vertrag mit dem Restaurant. Der Anbieter betreibt die Technik im Hintergrund. So bleibt die Kundenbeziehung ganz bei Ihnen – mit allen Pflichten: Angebot, Abrechnung und erste Anlaufstelle für Fragen.
Fragen vor der Entscheidung
- Vertrag: Wer schließt mit dem Restaurant ab, und wer haftet, wenn der Shop ausfällt?
- Einkauf und Laufzeit: Gibt es eine Mindestabnahme? Welche Laufzeit gilt je Standort, und passt sie zu den Verträgen mit Ihren Kunden?
- Technischer Support: Wer bearbeitet Störungen, und wie erreichen Sie den Anbieter, wenn Ihr Kunde am Freitagabend keine Bestellungen bekommt?
- Pflege: Wer ändert Preise, Öffnungszeiten und Lieferzonen – Sie oder der Anbieter?
- Marke: Erscheint der Name des Anbieters im Shop Ihres Kunden, auf Bestätigungen oder Bons?
- Datenschutz: Wer verarbeitet in wessen Auftrag? Klären Sie die nötigen Verträge, bevor Kundendaten fließen.
Den Umzug Ihres Kundenstamms planen
Mit zehn oder zwanzig Restaurants wird der Wechsel zum Projekt. Sinnvoll ist ein gestaffeltes Vorgehen:
- Liste anlegen: alle Restaurants mit Ansprechpartner, Umfang der Karte, Bestellaufkommen und vorhandener Hardware.
- Pilotbetrieb wählen: ein Restaurant mit typischer Karte, aber ohne Sonderfälle. Hier lernen Sie Einrichtung und Abnahme kennen.
- In Wellen umstellen: erst einfache Karten, dann Betriebe mit vielen Varianten. Planen Sie die letzten Wochen vor dem 30. April 2027 nicht voll aus.
- Kunden früh informieren: mit Datum, Ihrem Angebot und einem Termin für die Umstellung. Ein Restaurant, das von Ihnen nichts hört, sucht selbst.
Für Ihre Kunden können Sie den Ablaufplan für den Umzug weitergeben. Er beschreibt, was der Betrieb selbst vorbereiten sollte.
Was in die erste Nachricht an Ihre Kunden gehört
Viele Restaurants haben den Hinweis von GloriaFood überlesen oder nicht verstanden, was er für ihren Alltag bedeutet. Eine kurze, persönliche Nachricht von Ihnen wirkt mehr als jede Rundmail. Sie sollte diese fünf Punkte enthalten:
- Das Datum: GloriaFood endet am 30. April 2027, mit Link auf die Übersicht zum Ende von GloriaFood.
- Was sich ändert: Bestellbutton, Speisekarte und die Annahme auf dem Tablet funktionieren danach nicht mehr.
- Was das Restaurant tun muss: Daten sichern, einen Termin für die Umstellung festlegen, Drucksachen prüfen.
- Ihr Angebot: was Sie übernehmen und was es kostet, in zwei Sätzen.
- Ein Terminvorschlag: ein konkretes Datum für ein kurzes Gespräch, statt „melden Sie sich bei Interesse“.
Rechnen Sie damit, dass Sie einige Kunden mehrfach ansprechen müssen. Im Tagesgeschäft eines Restaurants rutscht ein Termin, der erst in einigen Monaten wichtig wird, schnell nach hinten.
So funktioniert es mit Lieferfrei
Lieferfrei bietet beide Partnerwege an. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Reseller-Programm:
- Als Reseller verkaufen Sie Gastro-Webshops im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und legen die Endkundenpreise selbst fest. Nach einer kurzen Einweisung pflegen Sie Speisekarten und Einstellungen. Hosting, Monitoring und technische Störungen liegen bei uns.
- Als Vertriebspartner empfehlen Sie Betriebe. Beratung, Vertrag und Einrichtung übernehmen wir.
Es gibt keine Mindestabnahme und keine Exklusivität. Jede aktivierte Standortlizenz läuft mindestens zwölf Monate. Das Programm richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland, Konditionen besprechen wir im Erstgespräch. Die Shops tragen Name und Farben des Restaurants, nicht unser Logo. Wie der Bestellweg für Ihre Kunden aussieht, zeigt die Demo-Bestellung.


